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❭❭❭ 20 Meisenkästen für den Quälingspark am Elisabeth-Brune-Seniorenzentrum
Geschrieben von: G. Seippel am Samstag, den 02. April 2022   

„Wer kann sich nicht noch daran erinnern, welche Einschränkungen der Eichenprozessionsspinner immer wieder auch in Rentfort verursachte?“ fragte AWO-Stadtverbandsvorsitzender Norbert Dyhringer in der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule nach. „Was können aber wir dagegen aber machen, war die Frage der Schüler:innen. Schnell fand man eine passende Antwort: Wir bauen Nistkästen für Meisen und hängen sie im Stadtteil auf.“

Es ist bekannt, dass Kohlmeisen, Blaumeisen und andere Vögel die jungen Eichen-Prozessionsspinner-Raupen fressen. Diese weisen Haare auf, die noch nicht so giftig sind, wie die des späteren Stadiums. Es wurde zudem berichtet, dass Kohlmeisen Eichen-Prozessionsspinner-Raupen auch mit Brandhaaren fressen und nicht nur die jungen Raupen, die diese noch nicht aufweisen. Die Kohlmeisen haben also eine Art und Weise gefunden, wie sie die Brandhaare vor dem Fressen entfernen können. Ein guter Grund, um Kohlmeisen zu unterstützen und den Garten für Vögel wie die Kohlmeise zu optimieren! 

„Baupläne waren schnell gefunden und das benötigte Material wie Holz, Dachpappe und Draht wurde von der AWO gekauft“, berichtet Guntram Seippel, Fachlehrer an der Gesamtschule. „Schülerinnen und Schüler waren hell auf begeistert und mit großem Ehrgeiz dabei, insgesamt weitere 20 perfekte Nistkästen für Meisen zu bauen, die nun fertiggestellt sind. Wir geben übrigens auch Garantie auf die Häuser. Wenn etwas kaputt geht, wird es auch wieder repariert“

„So funktioniert moderne Schule heute“, freut sich Norbert Dyhringer, „das Lernen schulischer Inhalte, Umweltschutz und eigenes Engagement im Quartier motivieren und ergänzen sich kreativ. Wie heißt es doch so schön: Wir lernen fürs Leben und nicht für die Schule! Der Stadtteil dankt den jungen Engagierten.“

Bildzeile: Aktion im Quälingspark mit Schülern:innen der IDG, Guntram Seippel (Fachlehrer) und Norbert Dyhringer (AWO-Vorsitzender)

 

 
❭❭❭ IDG macht Zeitreise durch die Geschichte des Stroms
Geschrieben von: G. Seippel am Mittwoch, den 09. März 2022   

Eine „Zeitreise Strom“ unternahm die Klasse 8.1 der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule im Deutschen Elektrizitätsmuseum in Recklinghausen. Die Zeitreise führte durch die Geschichte der Elektrifizierung und endete in der Elektrowerkstatt, wo die Schülerinnen und Schüler eine eigene Klingel bauten und so einiges über die Grundlagen der Elektrizitätslehre erfuhren. Ermöglicht wurde diese Zeitreise durch die finanzielle Unterstützung des Gladbecker zdi-Zentrums I+I=Z.Gladbeck.

Willkommen zur Zeitreise Strom - Zeitreise Strom - Das Deutsche Elektrizitätsmuseum

 
❭❭❭ Gesamtschüler besuchen Bochumer Planetarium
Geschrieben von: G. Seippel am Mittwoch, den 23. Februar 2022   

Die Show "Faszinierendes Weltall" begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.1 der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule beim Besuch des Bochumer Planetariums. Auf einer atemberaubenden Reise durch den Kosmos, die von der Erde bis zum Rand des beobachtbaren Universums führte, sahen die Schülerinnen und Schüler grandiose Bilder des Universums, wie sie sie noch nie gesehen hatten. Sie besuchen die Geschwister der Erde, die Planeten, die mit der Erde zusammen ihre Bahn um die Sonne ziehen und tauchten tief ein in die mächtigen Canyons des Mars, das Ringsystem des Saturns und die Weite der Milchstraße. Ermöglicht wurde diese Reise durch die finanzielle Unterstützung des zdi-Zentrums I+I=Z.Gladbeck.

 
❭❭❭ Gesamtschüler lernen über Einfluss des Menschen auf die Natur
Geschrieben von: G. Seippel am Mittwoch, den 09. März 2022   

Im Rahmen des Drewitztages am 09.03.2022, der unter dem Motto „So leben und handeln, als trüge unsereiner die Welt“, der Namensgeberin der Schule, Ingeborg Drewitz, stand, besuchte die Klasse 8.3 die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen. Anhand von beeindruckenden Bildern und Videos bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck davon, welchen Einfluss der Mensch auf die zerbrechliche Schönheit der Natur hat und dass jeder Mensch aufgerufen ist verantwortungsvoll zu handeln. Ermöglicht wurde der Ausflug durch die finanzielle Unterstützung des Gladbecker zdi-Zentrums I+I=Z.Gladbeck.

Das zerbrechliche Paradies — Gasometer Oberhausen

 
❭❭❭ IDG auf Exkursion zu ihren Vorfahren
Geschrieben von: Görz, Fleischhauer am Dienstag, den 21. Dezember 2021   

Am Freitag, 18.12.2021, machten sich der Biologie Grund- und Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13(Q2) der Ingeborg-Drewitz Gesamtschule auf den Weg nach Mettmann ins Neanderthal-Museum. Vor Ort hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zwei Workshops in der „Steinzeitwerkstatt“ zu besuchen, um in Kleingruppen Schädel und Knochen morphologisch zu untersuchen, um sie anschließend anhand von Kriterien geleiteten Merkmalen zeitlich einzuordnen - eine Arbeit, die sonst von Archäologen und Paläontologen vorgenommen wird. Sie erfuhren hier praktisch, dass heute nicht mehr von sogenannten „Stammbäumen“ der Menschheit, sondern eher von „Stammbüschen“ gesprochen wird. Die heutigen technisch-naturwissenschaftlichen Verfahren ermöglichen es, jeden neuen Fund noch genauer zeitlich und abstammungstechnisch einzuordnen.

Die Museumspädagogen vor Ort verstanden es, vermeintlich trockenen Unterrichtsstoff im wahrsten Sinne des Wortes begreiflich zu machen. Denn hier war das Anfassen der aufwendigen und teuren Exponate mit Hilfe von schützenden Handschuhen ausdrücklich erlaubt und auch erwünscht. In der Dauerausstellung des Museums konnten die Schüler mit Hilfe eines Audiogides und einer App über ihr Smartphone die Stationen der menschlichen Entwicklung mit eigenen Schwerpunkten und eigenem Lerntempo von Station zu Station sich laufend erarbeiten. Auch die derzeitige Wechselausstellung des Museums mit dem Thema „Mumien“ trug zur fachthematischen Erweiterung bei. Denn nur wenn die Prozesse der Fossilisation gut gelingen, gibt es geeignete Exponate, um den Erkenntnissen auf dem Weg zu unseren Vorfahren ein Stück näher zu kommen. Am Ende fuhr jeder mit der Erkenntnis von Mettmann nach Gladbeck zurück, dass in jedem von uns ein bisschen der Neanderthaler steckt.

Finanziell unterstützt wurde dieses Unterrichtsvorhaben durch das zdi-Zentrum (Zukunft durch Innovation) Gladbeck. Neben den fachlichen Inhalten im Hinblick auf das anstehende Abitur der Jahrgangsstufe Q2 standen auch die Arbeitstechniken der biologischen Berufsfelder im Fokus, so dass dieses Unterrichtsvorhaben gleichzeitig auch als berufsorientierende Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW (MIWF) gefördert wurde.