Information der Schülerinnen und Schüler zu Beginn des 5. Jahrgangs

Zahlreiche Initiativen und Projekte an unserer Schule, die den Zielen der Agenda 21 verpflichtet sind, begleiten unsere Schülerinnen und Schüler durch ihre gesamte Schulzeit an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule.

Deshalb ist es wichtig, diese Projekte den Eltern und den Schülerinnen und Schülern eines neuen 5. Jahrganges vorzustellen, diese mit ihnen vertraut zu machen und sie mit Selbstverständlichkeit vorzuleben.

1. Materialien, Umwelt                                                                                  

Unterrichtsmaterialien              

Die Sammelmappe mit der „Erstausstattung“ durch das Minilädchen sollte offensiv angeboten werden. Damit wird zum ersten Mal auf das Minilädchen, sein Angebot und seine Zielsetzung aufmerksam gemacht. Später wird das Minilädchen von mitarbeitenden Schülerinnen und Schülern im Unterricht vorgestellt, eine Angebots- und Preisliste hängt im Klassenraum aus, bei fehlenden Materialien kann ein Hinweis auf das Minilädchen erfolgen, kleine Preise könnten aus dem Lädchen bezogen werden. Die Grundausstattung des 5. Jahrganges könnte zu Beginn eines neuen Schuljahres überprüft und ggf. ergänzt werden.

Verpflegung, Getränke

Beim 1. Elternabend bitte für Trinkflaschen und Butterbrotdosen werben, um ein unnötiges Müllaufkommen zu vermeiden. Bei dieser Gelegenheit kann gleich für einen gesunden Inhalt dieser Behältnisse geworben werden. Ein ruhiges und entspanntes Frühstück sollte in der Frühstückspause eingeübt werden.

Klassendienste            

Die Klasse übernimmt Verantwortung für ihren Klassenraum. Sie hält ihn sauber und ordentlich und sorgt nach Unterrichtsende dafür, dass die Fenster geschlossen und das Licht gelöscht wird. In diesem Zusammenhang stellt sich die Umwelt-AG vor und wirbt um Nachwuchs.

In den Betreuungs- und Projektstunden kann an der Gestaltung des Klassenraumes gearbeitet werden, um dazu beizutragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich in ihrem Klassenraum wohl fühlen. Der Wettbewerb „Klassenraumgestaltung“ motiviert zusätzlich.                               

Sorgfältiger Umgang

Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angehalten, mit den Sachen ihrer Mitschüler und mit den von der Schule zur Verfügung gestellten Materialien sorgfältig umzugehen. Dieses kann in die Klassenregeln aufgenommen werden und findet auch Niederschlag im Erziehungskontrakt zwischen Eltern und Schule.  

2. Soziale Kompetenz

Wir werden eine Klasse                                                    

Die Sozialpädagoginnen und der Schulpsychologe bieten in den ersten beiden Wochen ein Kurzprojekt zu diesem Thema an, dazu gibt es – auf Wunsch - weitere Handreichungen für die Klassenlehrerinnen und –lehrer. Für den Umgang mit Konflikten und das Entwickeln von Konfliktlösungsstrategien stehen Materialien zur Verfügung. Dieses Training könnte auch als Grundlage für eine spätere Ausbildung von Streitschlichtern dienen. Weitere Trainingsmethoden werden im kommenden Schuljahr dazu erarbeitet. Durch das gemeinsame Erarbeiten von Klassenregeln wird das soziale Miteinander auf eine Grundlage gestellt. Auch mögliche Sanktionen können mit der Klasse erarbeitet werden. Langfristig geht die soziale Kontrolle mehr und mehr auf die Schülerinnen und Schüler über.                     

Sambia  

Im Zusammenhang mit dem Minilädchen erfolgt die erste Begegnung mit Sambia. Den Schülerinnen und Schülern wird die Schulpartnerschaft vorgestellt, so dass sie verstehen, warum auch ihr Engagement sinnvoll und notwendig ist. Beim Sponsorenlauf strengen sie sich an für Sambia – die persönliche Leistung erhält eine zusätzlich motivierende Komponente. Besuch aus Sambia kann auch bereits im 5./6. Jahrgang eingeladen werden, um die persönliche Begegnung zu ermöglichen – die Gäste aus Sambia stehen diesen Begegnungen in der Regel sehr aufgeschlossen gegenüber.

Evtl. können weitere Aktionen für Sambia mit der Klasse geplant werden.
                                  
M. Küll, A. Stompel