Der Friedenskalender

Es ist wieder soweit: die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9.6 der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule haben den Friedenskalender 2008 fertig gestellt.

Der Kalender ... typisch Gladbeck 2008 gibt einen abwechslungsreichen Einblick in die Gedanken und Eindrücke einiger engagierter Gladbeck Bürgerinnen und Bürger, die von den Schülerinnen und Schülern interviewt worden sind.

Außerdem zeigt er Arbeiten der Klasse aus dem Kunstunterricht der letzten Schuljahre:

  • Buchstabenbilder und Collagen-Gedichte zum Thema Schrift,
  • Federzeichnungen,
  • Figuren „in action″? aus Knetmasse vor gemaltem Hintergrund.

Dieses Unterrichtsprojekt an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule wird seit Beginn von Herrn Mitat Cakir unterstützt, der Mitglied im Internationalen Freundeskreis (IFK Gladbeck e. V.) ist.

Er hat sich mit seiner Idee eines Friedenskalenders engagiert an die Schule und an die RAA Gladbeck, die das Projekt begleitet, gewendet. Und dies mit viel Erfolg: seit 2002 arbeiten die Schülerinnen und Schüler begeistert an der Gestaltung mit. Das Kalendarium wird erstellt, die besten Schülerarbeiten werden gesichtet und ausgewählt, Interviews müssen vorbereitet und durchgeführt werden: dass bedeutet viel Arbeit, aber auch Spaß und neue Erfahrungen bis der Kalender alle zwei Jahre erscheinen kann.

Die Aktion wird seit Beginn von Herrn Söthe von der Humboldt-Buchhandlung unterstützt, da durch den Verkaufserlös auch den Patenschulen der IDG in Sambia geholfen werden kann.

Zum Preis von 4,00€ kann der Kalender dort und am Tag der offenen Tür (21.11.2008) an der IDG gekauft werden

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Den Friedenskalender für das Jahr 2007 hat die Klasse 7.7 unserer Schule mit Unterstützung der RAA Gladbeck und des Internationalen Freundeskreis Gladbeck e.V. (IFK) erstellt.

Die grafische Gestaltung wurde im Kunstunterricht  von Herrn Bidmon betreut. Frau Behrendt hat die Schülerrezepte zur Verfügung gestellt.

Für die Aktualisierung des Kalendariums konnten wir Herrn Pütz gewinnen.

Besonderen Dank an die oben Genannten, aber auch an alle, die sonst noch an der Realisierung dieses Projektes beteiligt waren.

Mit dem Kauf dieses Kalenders werden unsere beiden Partnerschulen in Sambia unterstützt.

      

 

 

Vorwort unseres Bürgermeisters Ulrich Roland zum Kalender 2006

 

Gladbeck ist bunt und vielseitig, weil in unserer Stadt Menschen mit sehr unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln leben. Das macht das Zusammenleben spannend. Damit dieses gemeinsame Leben in Gladbeck aber auch funktioniert, müssen wir die Menschen in unserer Nachbarschaft besser kennen und aufeinander zugehen.

Die kulturellen Unterschiede der hier lebenden Menschen sind eine Bereicherung für unsere Stadtgesellschaft. Jeder kann vom Anderen lernen. Dazu gehört auch, die Bräuche und Rituale anderer Religionen und Kulturen zu verstehen.

Dieses Verstehen soll der Friedenskalender 2006 fordern. Er informiert über Feste der verschiedenen Religionen ebenso wie er schmackhafte Rezepte aus aller Welt enthält. Der Gedanke des gegenseitigen Verstehens setzt sich auch bei der Verwendung des Ertrages aus dem Verkauf des Kalenders fort.  Nicht nur wir in Gladbeck profitieren von dem Kalender, der Erlös geht an die Partnerschule der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Sambia.

Herzlichen Dank an alle, die an diesem Kalender mitgewirkt haben. Besonders danke ich dem Internationalen Freundeskreis Gladbeck e.V. (IFK) der Regionalen Arbeitsstelle RAA im Amt für Schule und Sport sowie den Schülerinnen und Schülern der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule für ihr Engagement.

Der Friedenskalender ist ein gelungenes Projekt, dem ich eine gute Resonanz wünsche.
 


-Ulrich Roland-